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Handbuch BetterShooting

Sicherheitsregeln

Schiessen mit Faustfeuerwaffen

Schiessen mit Handfeuerwaffen .

Das Schiessen und Treffen mit Handfeuerwaffen

Im Gegensatz zum traditionellen Schiessen werden beim IPSC Schiessen meistens Doubletten oder mehrere, schnelle Schussfolgen geschossen. Nach dem ersten Schuss drückt der Rückstoss die Waffe gen das Handgelenk. Dort wird dieser gestoppt und das Handgelenk wirkt wie ein Gelenk, das die Mündung nach oben Wandern lässt. Dieses Verhalten der Mündung nennt man Hochschlag.

Die Handhabung der Faustfeuerwaffe
Um möglichst schnell zwei Schüsse kontrolliert abzugeben, muss dieser Hochschlag reduziert werden damit die Waffe nach dem ersten Schuss schnellstmöglich wieder ins Ziel gebracht werden kann. Jede Waffe hat ein anderes Verhalten. Eine Glock 22 mit Kunststoffgriffstück in Kaliber .40 S&W hat einen viel ausgeprägteren Hochschlag als beispielsweise eine STI 2011 oder Springfield in gleichen Kaliber. Es ist jedoch nicht die Waffe oder das Kaliber alleine entscheidend über das Hochschlagen der Waffe, sondern auch der richtige Stand und Griff. Mit der richtigen Technik können Hochschlag und Rückstoss besser kontrolliert werden.

Zielen - Abziehen - Treffen
Um nicht nur zu schiessen sondern auch sicher zu treffen sind fünf Punkte massgebend, die miteinander vernetzt werden müssen. Sobald ein Punkt vernachlässigt wird, wirkt sich dies in schlechteren Treffer aus.

1. die richtige Haltung                                                
2. der richtige Griff
3. die Atemkontrolle
4. das Zielen über Kimme und Korn
5. das Abziehen

Diese Fünf Punkte sind die Basis für sicheres Treffen. Beim dynamischen Schiessen unterscheiden sich jedoch einige in der Umsetzung im Vergleich zum Präzisionsschiessen. Die Differenzierung ist die Konsequenz, dass beim IPSC Schiessen alles viel schneller abläuft.