Die Einhaltung der Sicherheitsregeln sind das A und O im Umgang mit Schusswaffen!
Die Sicherheit hat absolute Priorität im Umgang mit Schusswaffen. Schusswaffen sind keine Spielzeuge. Die grösste Gefahr liegt in der Routine. Je mehr Kontakt man mit Schusswaffen hat, desto grösser wird die Gefahr, dass man nachlässig wird. Unfälle passieren meistens mit Schusswaffen die nicht geladen waren.
Beim IPSC Schiessen erleben Sie den Umgang mit Schusswaffen als intensivste Form aller Schiessportarten. Darum wird hier das grösste Gewicht auf die Einhaltung aller Sicherheits- und gesetzlichen Vorschriften gelegt. Ein Verstoss gegen die Sicherheits-vorschriften wird sofort geahndet.
Um Schusswaffenunfälle zu verhindern gibt es Sicherheitsbestimmungen die den sicheren Umgang mit Schusswaffen gewährleisten. Diese Sicherheitsbestimmungen haben alle einen bestimmten Zweck. Falls eine Sicherheitsregel verletzt wird, kann immer noch nichts passieren, da die anderen unabhängig von dieser die Sicherheit gewährleisten. Erst wenn mehrere Bestimmungen zusammen verletzt werden, besteht die Gefahr, dass sich etwas ungewolltes zutragen könnte. Somit wirken die Sicherheitsbestimmungen als doppelte Absicherung gegen ungewollte Ereignisse.
Bei jedem Schiessen muss zwingend ein ausgebildeter Security officer oder ein Range officer anwesend sein um den Schiessbetrieb zu beaufsichtigen.
Setzen Sie sich intensiv mit den Sicherheitsregeln auseinander und prägen Sie sich diese ein. Machen Sie auch Schützenkollegen auf Verstösse aufmerksam. Nur so können auch weiterhin Schiessunfälle vermieden werden.
Dank dieser Vorschriften und Regeln ist es im IPSC Schiessen in der Schweiz zu kei-nen erwähnenswerten Unfällen gekommen. Wenn sich Schützen in der Vergangenheit verletzten, handelte es sich meist um Muskelzerrungen oder Verstauchungen. Darum ist wichtig, sich vor jedem Training oder Wettkampf einzuwärmen und Dehnübungen zu machen, um auch diese Verletzungsquelle zu minimieren.
Die folgenden 4 Sicherheitsregeln im Umgang mit Schusswaffen sind essentiell für ihre Sicherheit und die ihres Umfeldes:
1.) Eine Waffe ist immer als geladen zu betrachten - Jede Waffe die man in die Hände nimmt soll zuerst entladen werden. Und auch danach soll sie wie geladen behandelt werden.
2.) Die Waffe wird nie auf etwas gerichtet das man nicht treffen will - Die Mündung hat immer auf den Zielhang oder in eine sichere Richtung zu zeigen. Sie darf nie in eine unsiche-re Richtung oder auf den eigenen Körper zeigen. 
3.) Solange das Visier nicht auf das Ziel zeigt ist der Zeigefinger gestreckt - Der Zeigefinger liegt bei sämtlichen Manipulationen, ausser bei der Zielakquisition und der Schussabgabe, immer ausserhalb des Abzugsbügels.
4.) Sich seines Zieles sicher sein - Das Ziel muss, bevor es beschossen wird, in jedem Fall eindeutig identifiziert werden.
