Über 200 Schuss beim Grand Prix Du Fort De La Drette, bei Nizza an der Côte d´Azur, Frankreich
Über die Ostertage fand im Heimclub von Julien Boit ein Wettkampf statt der nicht nur durch die schneller Stages faszinierte, sondern auch durch die Umgebung von Nizza.
Die Temperaturen waren schon fast sommerlich, verglichen mit der Schweiz. Der Sonnenschein und die mediterrane Umgebung erfreuten nicht nur die Teilnehmer aus der Schweiz.
4 Schützen - Marvan (der auch den ganzen Weg fuhr - DANKE Marvi!), Stefanie, Hans-Peter und ich fuhren am Donnerstag Morgen ab nach Südfrankreich. Bei mir war die Teilnahme noch ungewiss, da ich einen Tag vorher noch im Ausland mit Fieber im Bett lag. Als ich mich am Donnerstag ein bisschen besser fühlte, entschied ich mich (besser gesagt Hampi überredete mich...) mitzufahren. Gesagt getan! Bereits nach 400 Km kam die Sonne zum Vorschein und das war die Reise bereits wert!
Nizza - zeigte sich von seiner Frühlingsseite. Am Donnerstag Abend gingen wir an den Hafen und natürlich Abendessen. Am folgenden Tag fuhren wir zu der einmaligen Shooting Ranch. Wie sich heraus stellte, ist die Shooting Ranch um das Fort De La Drette, ein Naturschutzgebiet. Da machten selbst wir Schweizer grossen Augen, die ja zur Zeit noch draussen schiessen dürfen. Michael, ein Deutscher Kollege von München, verstand die Welt fast nicht mehr. Auf der Ranch liefen auch Schafe und Geissen rum...ces't la vie... Ah ja, es gibt da noch eine ganz besondere Geschichte mit einem Schaf, aber lassen wir das...
Am 15.ten begannen dann die Wettkämpfe. Etwa die Hälfte aller Stages wurde draussen geschossen und die Andere in alten Kellern. Da der Strom durch ein altes Aggregat erzeugt wurde, konnte man in einigen Positionen das Korn nicht mehr wahrnehmen, was der Präzision nicht unbedingt förderlich war. Unsere Squad bestand aus Schweizer, Deutschen und Spanier, wovon einer infolge ungewollter Schussabgabe beim entladen DQ'd wurde.
Die 14 Stages boten alles, was IPSC abverlangt, Schwinger, Fenster, Stahlziele, liegende, sitzende, kniende, starke und schwachhändige Schiesspositionen, kurze und lange Distanzen. Es war ein wunderschönes Match, das für Allrounder ausgerichtet war.
Rangliste - Erfreulicherweise konnten sich Hampi und ich unter den ersten 5 der Standard Division platzieren. Knapp hinter Edy Testa, der übrigens ganz in die Standard Division wechselte und Julien Boix. Stefanie gewann die Damen- und Marvan die Revolverwertung! Somit waren alle mit den erreichten Resultaten zufrieden!
Ebenso erfreulich war, dass Marvan und Stefanie durch ihre internationalen Auslandeinsätze in der Zwischenzeit die ganze RO Gemeinde kennen. Diese Beiden wird man in Zukunft sicher auch in dieser Szene Vermehrt sehen.
Besten Dank an meine IPSC Kollegen. Es waren tolle Tage mit Euch!!!!
Danke auch an die französischen Kollegen, die dieses Match organisierten!
Thomas Steiger 17. April 2006



