Cooles und feines Match für 15.- $ Startgeld
Vereinswettkampf auf Level III Niveau
Kleiner oder grössere IPSC, genauer USPSA Matches finden in den verschiedenen Regionen in den USA jedes Wochenende statt. In Florida z.B. findet am Samstag ein Match in Titusville und am Sonntag in Frostproof oder in Melbourne im Port Malabar Rifle and Pistol Club statt.
Best value: Für 15.- $ Startgeld erhält man viel Spass, sofort Kontakt zu allen Schützen und tolle Stages geboten! Egal woher die Schützen kommen oder was sie schiessen. Die Amerikaner sind nun mal Kontakt freudiger als Europäer und an einem IPSC Wettkampf dauert es 3 Minuten und man kann sich fast nicht mehr wehren. Der Schiessverein Port Malabar von Melbourne besteht aus 1500! Schützen, das sind etwa 200 mehr als der IPSC Verband Schweiz ausweist. Verschiedene Divisonen von Tontauben über Präz bis Long Range, IDPA, Western, USPSA und einige mehr werden dort geschossen. Es gibt auch hier eine "Rassentrainung" aber nie in dem Umfang wie in der Schweiz.... Hier sind Schützen einfach Schützen. Auch egal ob Lokal oder auswärtig. Sehr vorbildlich ist in allen Bereichen die Sicherheit im Umgang mit Waffen. Man sieht bei keiner Division einen Abzug im Trigger oder Regelverstösse gegen die Sicherheit.
Die Matches sind schwer vergleichbar mit Wettkämpfen in unseren Breitengraden. Sie sind mit weniger technischen Rafinessen ausgestattet als die europäischen und jene Schützen die vor 20 Jahren bereits IPSC geschossen haben, würden sich sofort wieder erkennen. Mich erinnerte diese Match an die legendären Valiser Matches die Alexander Domig anfangs der 90er organisiert. Als Target hängen ausnahmslos noch die metrischen scheiben mit "oberer und untere Treffer Zone". Im Englischen jedoch anders bezeichnet... Die Stages waren offen, hatten mit Steel Plates doch einige Präzisions- Herausforderungen, und konnten dennoch schnell und flüssig geschossen werden. Es bereitete allen Schützen und Schützinnen sichtlich spass über die Stages zu wetzen.
Mein langjähriger Kollege Sandro Diaz organisierte mir eine seiner Waffen und Munition . Es war eine von Derek (Millenium Custom) getunte STI. Einige Schweizer, ich inklusive, waren 2005 an der WM in Equador mit Derek in der Squad. (sandro, thanks once again for providing me with guns and ammo!) Ich nahm nur den Rig mit Holster mit. So war auch die Anreise ohne Aufwände und Formalitäten machbar. Obwohl die Einreise in die USA mit Waffen immer noch sehr einfach vor sich geht.
Für Freunde des dynamischen Schiessens ist ein Match oder ein Kurs in den USA halt immer noch ein spezielles Erlebnis... der Spirit des Schiessens kommt auf dem alten Kontinent einfach nicht genau gleich rüber.
Jedem der es sich einrichten kann empfehle ich unbedingt einmal ein Match in Arizona oder Florida zu schiessen... Es ist ein unvergessliches Erlebnis!
DVC
Thomas
Thomas Steiger / Zurich - 22. September 2009 ![]()

